Ja. Aber…
 
Ja, eine iPhone App läuft immer auch auf dem iPad. Die größere Anzeigefläche kann sie aber nur nutzen, wenn sie eine sogenannte Universal-Binary-App ist. Ansonsten läuft die App auch auf dem iPad mit iPhone-Anzeigegröße oder hochskaliert auf iPad-Auflösung, was aber zu einer sehr unschönen Anzeige führt (pixelig).
 
Soll eine App also das iPad unterstützen so sollte dies von vornherein beachtet werden. Wichtig ist dabei, dass ein Layout, das für die iPhone-Auflösung vorgesehen ist nicht eins zu eins auf eine iPad-Auflösung übertragen werden kann. Das iPad hat die vierfache Fläche wie ein iPhone, werden bestimmte Dialog oder Fenster einfach vergrößert, so wirken sie auf dem iPad oft verloren. Außerdem wird der zur Verfügung stehende Platz nicht oder nicht optimal genutzt. So könnte bei einem Mailprogramm auf dem iPad bspw. auf der linken Seite eine Übersicht der Order „Posteingang“, „Postausgang“, „Entwürfe“, etc. angezeigt werden.
 
Es ist also sinnvoll den Einsatz auf dem iPad frühzeitig in die Konzeption einzuschließen, so dass die Ansichten entsprechend ausgelegt werden können. Dies führt natürlich zu einem etwas höheren Aufwand, da die Ansichten und Fenster für iPhone und iPad separat gemacht werden müssen. Aber der Anwender wird es danken und die App deutlich besser annehmen.